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Lättenstrasse 7
CH-8308 Illnau
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Thesen Szene «Trautes Heim»
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Burnout erzeugt Passivität oder auch Unruhe des Betroffenen. Beides bedeutet eine Belastung für
die Partnerschaft.
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Sehr oft verliert die betroffene Person den Glauben an das Leben und die Menschen, Verbitterung
breitet sich aus, welche auch die Interaktionen der Personengruppe aus dem privaten Bereich belasten.
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Die Hilflosigkeit gegenüber dem Leidensdruck versetzt den Partner ebenso in einen Handlungsdruck
schnelle Lösungen oder Interventionen anbieten zu müssen. Die Erfahrung dass diese das Problem
nicht lösen, führt zu Ungeduld bis zur Apathie.
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Mögliche Entmutigung des Betroffenen kann auf den Partner übertragen werden und somit wird der
Kriegsschauplatz in den Privaten bereich verschoben.
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Thesen Szene Jugend- und Kinderheim «Ja aber ...»
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In der direkten Arbeit mit den Jugendlichen werden die Mitarbeiter zusätzlich mit strukturell bedingten
Erwartungen konfrontiert, welche sich nicht immer mit einem klientenorientierten Vorgehen vereinbaren
lassen. Der Handlungsbedarf gegenüber den Jugendlichen ist oft nicht mit dem Konzept
und den Rahmenbedingungen zu vereinbaren (z.B. zu wenig Mitarbeiter für Projekte). Die Kompromisse
wirken für die theoriegeleiteten Mitarbeiter eher desillusionierend.
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Bedingt durch den Entwicklungsprozess in dem der Jugendliche sich gerade befindet, werden nicht
nur die Grenzen und die Belastungsfähigkeit der Mitarbeiter ausgereizt, sondern auch die Grenzen
der Gruppe aufs Äusserste herausgefordert. Die stete Wiederholung solcher Szenerien belasten alle
Mitwirkenden auf der Wohngruppe.
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Die erzieherische Aufgabe steht für Mitarbeiter/innen oft mit dem Wunsch die Jugendlichen auf eine
maieutische Art zu begleiten, in einem Widerspruch den es täglich auszuhalten gilt.
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Das Kinder- und Jugendheim soll den Betroffenen ein Stück Heimat wiedergeben. Die Beziehung zu
den pädagogisch Tätigen steht in einem Spannungsfeld zwischen professioneller Distanz und familiärer
Nähe. Diese gilt es stets auszubalancieren.
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