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Entwicklung der Szenen
Mittels Interviews mit der Zielgruppe werden Thesen formuliert, welche sich wie ein roter Faden
durch das Stück ziehen.
Diese vier Szenen sollen den Dialog am runden Tisch zwischen den verschiedenen Berufsgruppen in
der Arbeit mit Jugendlichen ermöglichen.
Thesen Szene Jugendarbeit
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Da die Jugendarbeit vorwiegend niederschwellige Projekte anbietet, kann das Publikum nur bedingt
ausgewählt werden. Dadurch entstehen komplexe Probleme, welche die Durchführung der Projekte
erschweren oder gar verunmöglichen.
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Unregelmässige Arbeitszeiten, wie Abend- und Wochenendeinsätze lassen keinen konstanten Rhythmus
zu und erschweren die Freizeitgestaltung und Pflege des persönlichen sozialen Netzes.
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Es existieren zu wenig Gefässe, welche interprofessionellen Austausch ohne Handlungsdruck innerhalb
der Arbeit zulassen. Damit wir Psychohygiene erschwert.
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Die Funktion der Jugendarbeit impliziert einerseits verschiedene Intra- und Interrollenkonflikte, wie
z.B. Mami, Götti, Animatorin, Kumpel, Vertrauensperson, Beraterin, Polizist, Motivatorin, Vermittler,
Begrenzerin, Vernetzer und andererseits Eltern und/oder in Weiterbildung sein, was eine enorme
Mehrfachbelastung bedeutet. Die unterschiedlichsten Erwartungen und Rollen werden von den
Mitarbeitern gefordert. Die Bevölkerung reagiert teilweise mit Unmut auf die Jugendarbeit oder hat
oft ein völlig falsches Bild.
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Die Frustrationstoleranz der Mitarbeiter wird durch die immer wiederkehrende Konfrontation von
Alltagsthemen (Ordnung, Regeln einhalten, Gewalt, Kulturkonflikte etc.) strapaziert. Durch die
Rollenkonflikte und den Mangel an Öffentlichkeitsarbeit werden die Leistungen der Jugendarbeit
nicht wertgeschätzt.
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