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Lättenstrasse 7
CH-8308 Illnau
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Der Graben zwischen Publikums- und Bühnenraum wird überwunden, indem:
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die Zuschauenden intervenieren und dadurch zu Mitspielenden werden. Sie sind nicht mehr nur
Zuschauer/innen, sondern Zuschauspieler/innen, da sie eine neue Rolle erhalten.
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die Zuschauspieler/innen das Stück verändern und dadurch Regieaufgaben übernehmen mit dem
Ziel, auch mehr Regie im eigenen Leben zu übernehmen. Gemeinsam entsteht eine neue Co-Produktion.
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die dargestellten Szenen eine stringente Umsetzung der Anliegen des anwesenden Forums sind.
Dies ist die treibende Kraft des Aktions- und Kreativitätspotentials der Zuschauspieler/innen.
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die Dramaturgie, das Bühnenbild, die Sprache der Akteure/Akteurinnen und die Auswahl der ästhetischen
Mittel keine fulminante Prägung haben.
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eine möglichst natürliche Spielart praktiziert wird. Diese lädt die Zuschauspieler/innen ein, sich das
Mitspielen zuzutrauen. Das schliesst gute Dramaturgie und schauspielerische Leistung nicht aus!
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nichts hinter dem Vorhang geschieht. Die Gestaltung des Bühnenraums folgt der Strategie des
Sichtbar-Machens, des Sichtbar-Seins.
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die Akteure davon ausgehen, Lösungsansätze (als Akt der Befreiung) nicht besser als die Betroffenen
im Forum zu wissen. Sie treten nicht als die Experten für mögliche Befreiungsstrategien der
gezeigten Konflikte auf, die Experten sitzen im Publikumsraum – das sind Sie! Augusto Boal
beschreibt in seinem Buch ĞDer Regenbogen der Wünscheğ eindrücklich, wie er begann zu verstehen,
was es hiess, als weisse Männer der Stadt, schwarzen Frauen vom Lande die Freiheit zu predigen
und wie Forumtheater sich dann ganz klar abwandte vom didaktischen Theater.
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die Beleuchtung nicht dem Automatismus des verdunkelten Publikumraumes und des erhellten
Bühnenraumes folgt.
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