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Bei Pflegenden - ob nun im Bereich Psychiatrische Klinik, Spital, Spitex oder Langzeit - handelt es sich meistens um Personen, welche als interessierte und engagierte Menschen in einen Professionalisierungsprozess aufgebrochen sind.

Mögliche Spannungsfelder im Pflegealltag sind unter Anderem:

...Dem Klienten gerecht werden wollen aber das nötige Zeitvolumen auf ein Minimum reduzieren müssen und dadurch das vorhandene Know How nicht wirklich performen können.

...Gesundheitsmanagement bei Personalmangel und Schichtbetrieb aktiv gestalten.

... Das Erleben von Mangel an Anerkennung der Leistung und dadurch auch mangelnde Förderung inform von zugesprochenen Ressourcen.

...Teamkonflikte, welche im Handlungsdruck in eine Dynamik von Bevorzugung/Abwertung oder gar Mobbing geraten.

...Wenn altbewährtes Wissen nicht aktualisiert wird und neue Mitarbeitende ihren Ausbildungsstand dem altbewährten Wissen anpassen müssen in der täglichen Arbeit.

...Wenn altbewährtes Wissen sofort über Bord geworfen wird, obwohl vieles davon sinnvoll und wirksam ist.


Flyer 

Handout

Welches sind die Situationen die zum Burnout führen? Bei den Befragungen von Jugendarbeiter/innen und in Institutionen tätigen Sozialpädagog/innen wurden verschiedene Perspektiven sichtbar.

....."Du hast nur 15 Minuten Zeit für jemanden der eigentlich 60 Minuten braucht. Und das ist nicht nur bei Personalmangel so, sondern System. Als Spitexmitarbeiterin muss ich auf die Minute schauen und manchmal zerreisst es mich, wenn jemand einfach eigentlich mehr Zeit braucht."

 ....."Die Anforderung auf eine genaue Patientendokumentation ist sinnvoll und verständlich. Abläufe und die Zusammenarbeit in einer grossen Institution verlagen sehr viel zusätzliche Schreibarbeit. Diese Zeit muss irgendwo reingedrückt werden und da hat es Patienten, Schüler und Praktikanten und Personalmangel."

....."Oft sind es schon die Konfrontationen mit den wiederkehrenden Widerständen von Jugendlichen. Es eskaliert dann natürlich gerade dann, wenn der Tag schon sehr stressig war."

....."Ich würde lieber ganzheitlicher arbeiten, auch mal mit den Eltern zusammen an einem runden Tisch sitzen. Klar wir haben regelmässige solche Treffen, aber man fühlt sich dann nicht wie an einem runden Tisch."

....."Ich liebe es, Projekte mit Jugendlichen durchzuführen in der offenen Jugendarbeit. Dann muss man halt immer wieder die Regeln durchsetzen. Das zehrt. Uneinigkeit im Team, das ist dann etwas Erschwerendes."

 

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